Infrarotaufnahmen zur Fachwerklokalisierung
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Für Denkmalämter, Architekten, Planer oder Sachverständigenbüros aber auch für Hauseigentümer ist es oft notwendig eine Fachwerkstruktur unter verputzen Häuserwänden zu untersuchen. Als zerstörungsfreie Prüfung lassen sich diese Fachwerkstrukturen mittels Infrarotaufnahmen sehr schnell ermitteln. |
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An diesem Schloss mussten die Architekten und vor allem die Baustatiker die Fachwerkstruktur nachweisen, da man statische Berechnungen über die Tragfähigkeit des Bauwerkes benötigte. Der gesamte Dachboden sollte ausgebaut werden, was bedeutete, dass die Tragfähigkeit der Gebäudewände nachzuweisen war. Um schnell und kostengünstig an Informationen über das Fachwerk zu gelangen, wurden Infrarotaufnahmen vom gesamten Gebäude durchgeführt. Das linke obere Bild zeigt das Haus im Originalfoto, während im rechten Bild das Fachwerk, aufgrund der Auswertungen der einzelnen Infrarotbilder, nur eingezeichnet wurde. Das nebenstehende Infrarotbild, aufgenommen noch mit einer älteren Infrarottechnik, zeigt einen kleinen Teil des Schlosses über einem Gewölbe. Die Fachwerkstruktur ist deutlich zu erkennen, oft ist sie noch besser "einsehbar". |
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Eine Ortung von Holzbalken in der Fachwerkstruktur ist nur möglich, wenn Temperaturdifferenzen zwischen Holz und Ausfachung bestehen und somit die Balkenstrukturen im Infrarotbild sichtbar werden lassen. Das ist in der kalten Jahreszeit bei beheizten Gebäuden möglich. In der warmen Jahreszeit, wenn also Innen- und Außentemperatur nahezu gleich sind, kann man bei Sonneneinstrahlung die unterschiedlichen Dämmeigenschaften der Holzbalken und der Ausfachung nutzen. Je nach Intensität der Sonneneinstrahlung wird die Fachwerkstruktur unterschiedlich stark im Infrarotbild sichtbar. |
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