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Lokalisierung von Leckstellen und Rohrleitungen, Überprüfung von Fernwärmeleitungen, Endoskopie und Feuchtemessungen über Mikrowellentechnik Unser Leistungsspektrum: Im unteren Beispiel ging es um die Nachweisführung, inwieweit die Fußbodenheizung funktionsfähig ist und alle Heizkreise arbeiten. |
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Das untere rechte Infrarotbild zeigt eine Leckstelle im Fußboden an einem Heizkörperanschluß. Nach dem Öffnen des Fußbodens war zu erkennen, dass die Lötstelle an einem Cu- Winkel abgerissen war. Im Foto sieht man das dazu gehörende Originalbild mit einem Messgerät zur Feuchtigkeitsbestimmung. Die Skala zeigt einen Wert von bald 100% an. Ein weitere Indiz dafür, dass sich an dieser Stelle das Leck befinden musste. |
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Rohrleitungen, welche von einem warmen Medium durchflossen werden, lassen sich mit der Infrarotkamera in den meisten Fällen schnell und präzise orten und in ihrer Lage bestimmen. |
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In einem Industriebau konnte diese Leckstelle an dem T- Stück der Heizkörperanbindung mittels Infrarot schnell und eindeutig gemessen werden. Wo der Heizungsrohrverlauf in unmittelbarer Nähe zu den Heizkörpern vorhanden ist, sollten mehrere Stunden im Vorfeld alle Heizkörper geschlossen werden. Ist dies nicht der Fall, so wärmt die Strahlungswärme der Heizkörper den Fußbodenbereich vor dem Heizkörper so stark auf, dass das eigentliche Leck im Infrarotbild nicht mehr zu erkennen ist. Das Leck im oberen Infrarotbild wäre bei eingeschaltetem Heizkörper nicht mehr so eindeutig zu sehen gewesen, da die Strahlungswärme des warmen Heizkörper die eigentliche Leckstelle überlagert hätte. |
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Eine durchgerostete Muffe im Fußboden einer Therapie- Klinik führte zu einem starken Wasserverlust an der Heizungsanlage. Durch den starken Wasserverlust konnte das Leck, trotz des großen Objektes recht schnell lokalisiert werden. Um so größer das Leck ist, um so schneller kann es, Heißwasser vorausgesetzt, auch geortet werden. Bei sehr kleinen Leckstellen ist eine Ortung über Thermografie oft sehr schwierig und der weitere Einsatz von Messgeräten macht sich erforderlich. |
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Die oberen Bilder zeigen einen Küchenfußboden, in welchem auf Grund eines Wasserschadens eine technische Austrocknung der unter den Fliesen befindlichen Dämmung erforderlich war. Bohrungen von ca. 5cm Durchmesser müssen in den Fußboden eingebracht werden, um Kondensattrockner über Schläuche anschließen zu können. Diese Kondensattrockner entfeuchten die Luft unter den Fliesen und führen somit zu einer Trocknung der Dämmung. Ohne technische Austrocknung kann sich die Trocknung über Jahre hinziehen oder ein Austrocknen ist gar nicht möglich. Bauschäden sind somit unausweichlich. Um beim Bohren nicht gerade die Fußbodenheizung zu beschädigen, werden mittels Infrarotkamera der Verlauf der Fußbodenheizung sichtbar gemacht und somit die Lage der Bohrung festgelegt. Befindet sich also eine Fußbodenheizung unter dem Estrich, so kommt man in den seltensten Fällen darum, eine Lockalisierung der Rohre über Infrarotmessungen vorzunehmen. Nach einige Vorbereitungsarbeiten ist eine Lokalisierung der Rohrleitungen in der Regel schnell möglich. Auch bei baulichen Veränderungen (Einbringung von Verankerungen in den Fußboden, nachträglicher Einbau von Treppen, Raumteilern oder Ständerwänden) macht es sich bei einer Fußbodenheizung erforderlich, eine Lokalisierung der Rohrleitungen vorzunehmen. |
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Das nebenstehende Infrarotbild zeigt eine Leckage einer Heizleitung, verlegt in 3m Tiefe. Durch diese Leitung strömte eine recht lange Zeit 110°C heißes Wasser ins Erdreich (durch Druck sind Wassertemperaturen von über 100°C möglich). Dadurch, dass die Stadtwerke täglich 3m³ Wasser nachfüllen mussten, wurden sie auf den Schaden aufmerksam. Ein Abschiebern verschiedener Heizstränge grenzte den Schaden auf mehrere hundert Meter ein. Nachdem der Heizstrang bekannt war, wurde das Leck mittels Infrarotkamera lokalisiert. Der Verlauf des Wassers von der Heizleitung weg ist deutlich zu erkennen. Der dargestellte Temperaturbereich des Infrarotbildes liegt bei nur 1,3°C (von 13,3°C bis 14,6°C). Das Infrarotbild wurde über einen Teleskopmast aus 10m Höhe aufgenommen. |
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Das rechte Infrarotbild zeigt ein Beispiel einer Leckage, aufgenommen aus ca. 16m Höhe. Der Pfeil zeigt auf die Leckstelle. Das Rohr lag hier in 1,5m Tiefe im Haubenkanal. Voraussetzung für solche Messungen ist jedoch, dass man die Trasse von oben auch ohne Hindernis einsehen kann. Zu Einsatzmöglichkeiten mit dem Teleskopmast siehe auch Luftbilder.Alle 3 Infrarotbilder ohne Foto sind vor 20 Jahren mit einer heute veralteten Kameratechnik und geringer Auflösung gespeichert worden (140x140 Messpunkte). Sie geben nicht mehr den Stand der Technik wieder! |
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Oberirdisch verlegte Fernwärmeleitungen lassen sich meist vom Boden aus messen. Je nachdem in welcher Höhe die Rohre verlegt sind, macht es sich in manchen Fällen auch erforderlich, den Teleskopmast einzusetzen. Nur so ist es oft möglich, auch die Oberseite der Fernwärmeleitung untersuchen zu können. |
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Das untere Infrarotbild mit dem dazu gehörendem Foto zeigt eine Leckstelle an einer Fernwärmeleitung. Das Rohr hatte hier eine Erdüberschüttung von ungefähr 1,2m und befand sich unter der Einfahrt zu einem Bauhof. Durch ein ständiges Befahren dieser Einfahrt mit schweren Fahrzeugen war die Leitung an einer Schweissnaht eingerissen. Im Infrarotbild ist dies eindeutig zu erkennen. |
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Bei der Restaurierung und Sanierung von Gebäuden und nach Wasserschäden ist die Bauzustandsanalyse der Feuchte im Fußboden-, Decken- und Wandbereich eine entscheidende Messgröße. In den meisten Fällen ist es hierbei wichtig, eine zerstörungsfreie Feuchtemessung durchzuführen. Für diese Feuchtemessung, welche auch in tieferen Wand- oder Bodenschichten möglich ist, gibt es 2 Messmethoden. Zum einen ein radioaktives Messverfahren, welches aus den USA kommt. Dieses Messverfahren liefert gute Ergebnisse, ist aber durch den Einsatz von radioaktiven Stoffen in Deutschland nur mit großen Auflagen und Sondergenehmigungen realisierbar. Zum anderen gibt es das Mikrowellen- Feuchte- Messverfahren, welches auch in Deutschland entwickelt wurde. Bei diesem Messverfahren ist es möglich, neben der Oberflächenmessung in das Volumen bis zu 30cm Eindringtiefe zu messen. In Sonderfällen kann sogar unkalibriert bis 70cm eingedrungen werden. Bei bekannten Materialaufbauten ist es über kalibrierte Materialmesskurven (z.B. Mauerziegel, Beton, Sandstein usw.) möglich, die Feuchtigkeit in Masseprozenten zu erfassen. Für Messungen an Materialien deren Kalibrierkurven nicht bekannt sind, sowie für Relativmessungen, z.B. Feuchteverteilung in der Fläche, wird der Feuchteindex verwendet. Teilt man nun die zu messende Fläche in Raster von z.B. 30x30cm ein und speichert den Messwert eines jedes Rasterpunktes, so kann man anschließend diese Messwerte mittels eines speziellen Programms auswerten. Man erhält eine Feuchteverteilung, deren Intensität über die gesamte Messfläche grafisch dargestellt wird, wie im unteren Bild ersichtlich. In diesem Beispiel hat drückende Feuchtigkeit die Außenwand durchdrungen und ist auf der Bodenplatte unter Estrich und Dämmung in das Haus gelaufen. Dort hat es sich in 2 Räumen verteilt. Zur besseren Darstellung wurde in dem Beispiel das Feuchtigkeitsbild in eine vom Hausbesitzer zur Verfügung gestellten Bauzeichnung eingezeichnet. |

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Die unteren beiden Infrarotbilder zeigen den Eckbereich des Gebäudes des oberen Beispieles. Durch die Verdunstungskälte zeichnen sich die feuchten Gebäudebereiche oft gut im Infrarotbild ab. Somit lassen sich weitere Rückschlüsse auf den Feuchtigkeitseintritt im Wand- oder Fußbodenbereich schließen. |
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Das Mikrowellen- Messverfahren ist bezüglich der Messgenauigkeit, Messgeschwindigkeit und der Messreproduzierbarkeit sehr gut zur Messung der Feuchte im Gebäudebereich, aber auch im Schüttgutbereich einsetzbar. Es gehört zu den dielektrischen Messverfahren, bei denen der Unterschied zwischen der Dielektrizitätskonstanten von Wasser und der Dielektrizitätskonstanten der Baustoffe ermittelt wird. Wegen des großen Unterschiedes zwischen diesen beiden Werten lassen sich auch kleine Wassermengen schon gut detektieren. |
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Die Infrarot - Thermografie ist eine Dienstleistung und oft die einzige Möglichkeit, Schadstellen im Leitungsbereich von im Estrich verlegten Leitungen zu lokalisieren, ohne den Fußboden öffnen zu müssen. Auch eine örtliche Ortung von Rohrleitungen ist möglich. Trotzdem machen wir unsere Kundschaft immer wieder darauf aufmerksam, dass es trotz größter Vorsicht und Erfahrung vorkommen kann, dass vereinzelte Rohre aufgrund ihres Wärmeverhaltens im Infrarotbild nicht geortet werden können. Demzufolge sind derartige Leitungen auch nicht zu lokalisieren (s. Az 302 S 86/93 Landgericht Hamburg, zweite Zivilkammer vom 12.01.1994). |
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